Kompetenz − Morbus Basedow und Hashi­moto-Thy­reo­idi­tis

Morbus Basedow

Morbus Basedow (Basedowsche Erkran­kung) wird auch als Im­mun­hy­per­thy­reo­se be­zeich­net. Im eng­lisch­spra­chi­gen Raum wird die­se Krank­heit Gra­ves' Di­sea­se ge­nan­nt. Es han­delt sich um eine Auto­immun­er­kran­kung der Schild­drüse, die meh­re­re Kör­per­re­gio­nen be­tref­fen kann. Häu­fig geht der Mor­bus Base­dow mit ei­nem Kropf (Struma), ei­ner Schild­drü­sen­über­funk­tion (Hy­per­thy­reo­se) oder ei­ner Be­tei­li­gung der Au­gen (endo­krine Or­bi­to­pa­thie) ein­her. Diese Er­kran­kung kann in­di­vi­duell sehr un­ter­schied­lich ver­lau­fen.

Typische Symptome sind Schlaf­losig­keit, Ge­reizt­heit, Ner­vo­si­tät, fein­schlä­gi­ges Zit­tern, er­höh­ter Puls, Ge­wichts­ver­lust, Schweiss­aus­brü­che, warme feuch­te Haut, Mus­kel­schwä­che und Os­teo­po­ro­se. In Pha­sen der hor­mo­nel­len Um­stel­lung wie der Pu­ber­tät, nach ei­ner Schwan­ger­schaft und in den Wech­sel­jah­ren kom­mt die Er­kran­kung häu­fi­ger zum Aus­bruch als in den üb­ri­gen Le­bens­pha­sen. Aber auch Kin­der kön­nen er­kran­ken. Ein Drit­tel der Be­trof­fe­nen ist jün­ger als 35 Jah­re.

Hashimoto-Thyreoiditis

Bei der Hashimoto-Thyreoidi­tis han­delt es sich um eine Auto­immun­krank­heit, die zu ei­ner chro­ni­schen Ent­zün­dung der Schild­drüse führt. Ob­wohl diese Krank­heit an­fäng­lich zu ei­ner Schild­drü­sen­über­funk­tion (Hy­per­thy­reo­se) füh­ren kann, ent­wi­ckelt sich lang­fris­tig eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­tion (Hy­po­thy­reo­se). Die Ha­shi­moto-Thy­reo­idi­tis ist eine der häu­figs­ten Auto­immun­er­kran­kun­gen der Mensch­heit und die häu­fig­ste Ur­sa­che der pri­mä­ren Schild­drü­sen­un­ter­funk­tion.

Typische Symptome sind Mü­dig­keit, Kropf (Struma), nied­ri­ger Puls, frie­ren und Ge­wichts­zu­nahme. Meis­tens er­kran­ken Men­schen zwi­schen dem 30. und 50. Le­bens­jahr an der Ha­shi­moto-Thy­reo­idi­tis. Frauen sind we­sent­lich häu­fi­ger be­trof­fen als Män­ner.

Schilddrüsenentzündung
Schild­drü­sen­ent­zün­dung, Thy­reo­idi­tis
Morbus Basedow mit Orbitopathie
Orbi­to­pa­thie durch Mor­bus Base­dow
Hashimoto-Thyreoiditis Szintigramm
Hashi­moto-Thy­reo­idi­tis Szin­ti­gramm
Hashimoto--Thyreoiditis mit Struma
Struma durch Ha­shi­moto-Thyr­eo­idi­tis

Die Krankheitsentstehung der auto­im­munen Schild­drü­sen­ent­zün­dun­gen

Wie bei den meisten Auto­immun­krank­hei­ten sind die Ur­sa­chen kom­plex, viel­schich­tig und der­zeit wis­sen­schaft­lich nicht voll­stän­dig ge­klärt. Als ge­si­cher­te Krank­heits­ur­sa­che gilt auch hier die Ent­glei­sung des Im­mun­sys­tems, wel­che durch Um­welt­fak­to­ren, erb­li­che Kom­po­nen­ten, Stö­run­gen im Stoff­wech­sel, psy­chi­sche Be­las­tun­gen und Mi­kro­ben ent­ste­hen kann. Als Haupt­aus­löser für die Ent­glei­sung des Im­mun­sys­tems gel­ten vor al­lem Funk­tions­stö­run­gen der Mi­to­chon­drien (Mi­to­chon­dro­pa­thie), wo­durch im be­trof­fe­nen Ge­webe Auto­anti­gene und Ent­zün­dungs­pro­zes­se ent­ste­hen, die zu im­mu­no­lo­gi­schen Fehl­steue­run­gen und zu Auto­immun­reak­tio­nen füh­ren.

Beim Morbus Basedow und der Ha­shi­moto-Thy­reo­idi­tis rich­tet sich das fehl­ge­steu­er­te Im­mun­sys­tem ge­gen das Schild­drü­sen­ge­webe, wo­durch ent­zünd­li­che Auto­immun­pro­zes­se ent­ste­hen, wel­che das Ge­webe schä­di­gen und zer­stö­ren.

Meine Behandlung der Auto­immun­thy­reo­idi­tis

Aufgrund der Komplexi­tät der Krank­heits­ur­sa­chen und Be­las­tun­gen nim­mt die Thera­pie­dauer eini­ge Wo­chen in An­spruch, wo­bei sich die an­schlies­sen­de Be­hand­lung zur Re­ge­ne­ra­tion in der Re­gel über meh­re­re Mo­na­te er­streckt.

Die Vorteile und Ziele mei­ner Be­hand­lung

Für all meine Behandlun­gen gilt, dass keine syn­the­ti­schen Me­di­ka­men­te ein­ge­setzt wer­den. Jene Prä­pa­ra­te kön­nen zu Funk­tions­stö­run­gen im Kör­per füh­ren und spä­te­re re­zi­dive Er­kran­kun­gen oder Neu­er­kran­kun­gen mit sich brin­gen.

Mein Ziel ist es, die krank­heits­aus­lösen­den Ur­sa­chen kon­se­quent zu eli­mi­nie­ren so­wie:

  • Die immunologischen Fehl­steue­run­gen zu be­sei­ti­gen und die Wie­der­her­stel­lung des phy­sio­lo­gi­schen Im­mun­sys­tems, da­mit die be­trof­fe­nen kör­per­eige­nen Ge­webe­struk­tu­ren nicht mehr be­kämpft wer­den
  • Die Regeneration des Schild­drü­sen­ge­webes an­zu­re­gen und zu för­dern
  • Körperschonende und gut ver­träg­li­che Be­hand­lun­gen ohne un­an­ge­neh­me Ne­ben­wir­kun­gen durch­zu­füh­ren
Die Erfolge meiner Behandlun­gen sind deut­lich bes­ser, als Sie sich vor­stel­len kön­nen (auch bei Mor­bus Base­dow und Ha­shi­moto-Thy­reo­idi­tis).

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