Kompetenz − Psoriasis (Schup­pen­flech­te)

Die Psoriasis (Schuppenflech­te) ist eine häu­fig auf­tre­ten­de gut­ar­tige Haut­er­kran­kung. Zu­dem kön­nen die Ge­len­ke und Bän­der, die Schleim­häute, Au­gen, Blut­ge­fäs­se und das Herz be­trof­fen sein. Pso­ria­sis kann auch Dia­be­tes und Schlag­an­fäl­le aus­lö­sen. Ty­pi­sche Merk­ma­le sind scharf be­grenz­te, ro­te, er­ha­be­ne, mit sil­ber­weis­sen Schup­pen be­deck­te Haut­stel­len, die teil­wei­se ju­cken. Pso­ria­sis lei­tet sich vom grie­chi­schen Wort "Pso­ra" ab, was "Ju­cken" bzw. "Krat­zen" be­deu­tet.

Oft entstehen bei der Pso­ria­sis nur ein­zel­ne Haut­ver­än­de­run­gen (so­ge­nann­te Her­de) an den Streck­sei­ten von El­len­bo­gen und Kni­en so­wie auf der Kopf­haut. Teil­wei­se brei­tet sich die Schup­pen­flech­te aber auch auf den ge­sam­ten Kör­per aus. Wie stark die­se Be­schwer­den sind, ist un­ter­schied­lich.

Die Hautzeichen selbst wer­den von ei­nem fehl­ge­steu­er­ten An­griff des Im­mun­sys­tems (Auto­im­mun­reak­tion) ge­gen Zel­len der Ober­haut (Ke­ra­ti­no­zy­ten) aus­ge­löst, die sich als Reak­tion dar­auf be­son­ders stark ver­meh­ren. In der Fol­ge ver­dickt sich die Haut an den be­trof­fe­nen Stel­len und schuppt.

Die Diagnose der Psoria­sis (Schup­pen­flech­te) ist in der Re­gel ein­fach, da die Er­kran­kung an­hand der ty­pi­schen Haut­ver­än­de­run­gen gut er­kenn­bar ist. Wei­te­re be­kann­te Fäl­le von Pso­ria­sis in der Fa­mi­lie sind ein deut­li­cher Hin­weis. Die Pso­ria­sis-Ar­thri­tis kann durch Blut­un­ter­su­chun­gen und bild­ge­ben­de Ver­fah­ren wie die Com­pu­ter­to­mo­gra­phie (CT) oder eine Ma­gnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie (MRT) von an­de­ren ent­zünd­li­chen Ge­lenk­er­kran­kun­gen un­ter­schie­den wer­den.

Psoriasis kann vererbt wer­den und kommt bei hell­häu­ti­gen Per­so­nen häu­fi­ger vor. Frau­en und Män­ner in je­dem Le­bens­al­ter sind etwa gleich häu­fig be­trof­fen.

Die Krankheitsentste­hung (Patho­ge­nese) der Pso­ria­sis

Wie bei den meis­ten Auto­immun­krank­hei­ten sind die Ur­sa­chen kom­plex, viel­schich­tig und der­zeit wis­sen­schaft­lich nicht voll­stän­dig ge­klärt. Als ge­si­cher­te Krank­heits­ur­sache gilt auch hier die Ent­glei­sung des Im­mun­sys­tems, wel­che durch Um­welt­fak­to­ren, erb­li­che Kom­po­nen­ten, Stö­run­gen im Stoff­wech­sel, psy­chi­sche Be­las­tun­gen und Mi­kro­ben ent­ste­hen kann. Als Haupt­aus­löser für die Ent­glei­sung des Im­mun­sys­tems gel­ten vor al­lem Funk­tions­stö­run­gen der Mito­chon­drien (Mito­chon­dro­pa­thie), wo­durch im be­trof­fe­nen Ge­webe Auto­anti­gene und Ent­zün­dungs­pro­zes­se ent­ste­hen, die zu im­mu­no­lo­gi­schen Fehl­steue­run­gen und zu Auto­immun­reak­tio­nen füh­ren.

Bei der Psoriasis rich­tet sich das fehl­ge­steu­er­te Im­mun­sys­tem ge­gen die Haut (Cu­tis bzw. Der­mis), wo­durch ent­zünd­li­che Auto­immun­pro­zes­se ent­ste­hen, wel­che die Ober­haut (Epi­der­mis) schä­di­gen und zer­stö­ren. Es bil­den sich Schup­pen­flech­ten an den be­trof­fe­nen Kör­per­re­gio­nen.

Psoriasis am Arm
Pso­ria­sis am Arm
Psoriasis Oberhaut
Pso­ria­sis Ober­haut (Epi­der­mis), rechts
Psoriasis Kopfhaut
Pso­ria­sis auf der Kopf­haut

Meine Behandlung der Pso­ria­sis

Aufgrund der Komplexi­tät der Krank­heits­ur­sa­chen und Be­las­tun­gen nim­mt die Thera­pie­dauer eini­ge Wo­chen in An­spruch, wo­bei sich die an­schlies­sen­de Be­hand­lung zur Re­gene­ra­tion in der Re­gel über meh­re­re Mo­nate er­streckt.

Die Vorteile und Ziele mei­ner Be­hand­lung

Für all meine Behand­lun­gen gilt, dass keine syn­the­ti­schen Me­di­ka­men­te ein­ge­setzt wer­den. Jene Prä­pa­rate kön­nen zu Funk­tions­stö­run­gen im Kör­per füh­ren und spä­tere re­zi­dive Er­kran­kun­gen oder Neu­erkran­kun­gen mit sich brin­gen.

Mein Ziel ist es, die krank­heits­aus­lö­sen­den Ur­sa­chen kon­se­quent zu eli­mi­nie­ren so­wie:

  • Die immunologischen Fehl­steue­run­gen zu be­sei­ti­gen und die Wie­der­her­stel­lung des phy­sio­lo­gi­schen Im­mun­sys­tems, da­mit die be­trof­fe­nen kör­per­eige­nen Ge­webe­struk­tu­ren nicht mehr be­kämpft wer­den
  • Die Regeneration der Haut (Cu­tis bzw. Der­mis) an­zu­re­gen und zu för­dern
  • Körperschonende und gut ver­träg­li­che Be­hand­lun­gen ohne un­an­ge­nehme Ne­ben­wir­kun­gen durch­zu­füh­ren
Die Erfolge meiner Behandlun­gen sind deut­lich bes­ser, als Sie sich vor­stel­len kön­nen (auch bei Pso­ria­sis).

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