Kompetenz − Mitochondro­pa­thie / Mi­to­chon­drio­pa­thie

Unter einer Mitochondropathie, auch Mi­to­chon­drio­pa­thie ge­nan­nt, wird eine Schä­di­gung der in­tra­zel­lu­lä­ren Mi­to­chon­dri­en (Zell­or­ga­nel­len) verstanden, die für den Stoff­wech­sel und die En­er­gie­ge­win­nung ei­ner Zel­le zu­stän­dig sind. Die Mi­to­chon­dro­pa­thie ist meis­tens er­wor­ben, in sel­te­nen Fäl­len auch müt­ter­li­cher­seits ver­erbt. Das ge­mein­sa­me Merk­mal der Mi­to­chon­dro­pa­thie ist die Stö­rung der Zell­leis­tung und Zell­steue­rung, die durch Fehl­funk­tio­nen der Mi­to­chon­dri­en ver­ur­sa­cht wer­den.

Da Mitochondrien in allen Zel­len vor­kom­men (je nach Art der Zel­le 1'000 bis 10'000 Stück), kön­nen funk­tions­ge­stör­te Mi­to­chon­dri­en in den Zel­len von Ge­we­be­struk­tu­ren und Or­ga­nen ver­schie­den­ar­ti­ge, un­spe­zi­fi­sche und mul­ti­sys­te­mi­sche Be­schwer­den ver­ur­sa­chen. Be­son­ders be­trof­fen sind Ge­we­be­struk­tu­ren oder Or­ga­ne mit ho­hem En­er­gie­ver­brauch wie bei­spiels­wei­se die Ske­lett­mus­ku­la­tur, Le­ber (He­par), Nie­ren (Re­nes), Bauch­spei­chel­drü­se (Pan­kre­as), das Herz und das zen­tra­le Ner­ven­sys­tem (Ge­hirn und Rü­cken­mark).

Es hat sich herausgestellt, dass die Mi­to­chon­dro­pa­thie die Ur­sa­che für die häu­figs­ten Zi­vi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten und Mul­ti­sys­tem­er­kran­kun­gen ist. Sym­pto­ma­tisch sind Krank­heits­bil­der wie: Chro­ni­sche Kopf­schmer­zen, Haut­ir­ri­ta­tio­nen, Ge­schwü­re, Mus­kel­ver­span­nun­gen, Mi­grä­ne, chro­ni­sche Mü­dig­keit, All­er­gien, Im­mun­schwä­che, Ek­zeme, Her­pes, ADHS, Adi­po­si­tas, Neu­ro­sen (psy­chi­sche Stö­run­gen), Psy­cho­sen (psy­chi­sche Stö­run­gen mit zeit­wei­li­gem Ver­lust des Rea­li­täts­be­zugs), Dia­be­tes mel­li­tus (Zu­cker­krank­heit), Pso­ria­sis, Nie­ren- und Herz­in­suf­fi­zi­enz, Ha­shi­moto-Thy­reo­idi­tis, Mor­bus Base­dow, Mor­bus Crohn, Co­li­tis ul­ce­ro­sa, Neu­ro­der­mi­tis, Epi­lep­sie, Lun­gen­fi­bro­se, COPD, rheu­ma­ti­sche Er­kran­kun­gen (Rheu­ma), Mor­bus Ad­di­son, Cus­hing-Syn­drom, Mor­bus Cus­hing, Mor­bus Alz­hei­mer, Mor­bus Par­kin­son, Mul­ti­ple Skle­ro­se (MS), De­menz, Mor­gel­lons-Krank­heit* so­wie al­le Ar­ten von Krebs und Me­ta­sta­sen. Für ei­ne sys­te­mi­sche Er­kran­kung ist grund­sätz­lich je­de Sym­pto­ma­tik vor­stell­bar.

Generell ist eine Mitochondro­pa­thie in Be­tracht zu zie­hen, wenn die Be­schwer­den kei­nen di­rek­ten aku­ten Aus­lö­ser ha­ben und sich über län­gere Zeit schlei­chend ver­schlech­tern.

*Morgellons-Krankheit
Aufgrund von funktionsgestörten Mi­to­chon­dri­en, aus de­nen pa­tho­lo­gi­sche Fa­sern oder Fil­amen­te in Haut und Schleim­haut (Mu­ko­sa) ent­ste­hen, kön­nen Haut­lä­sio­nen, Be­we­gungs­phä­no­me­ne in der Haut, Be­schwer­den im Be­we­gungs­ap­pa­rat so­wie ko­gni­ti­ve und emo­tio­na­le Stö­run­gen als Sym­pto­me der Mor­gel­lons-Krank­heit auf­tre­ten. Da­her ist un­se­rer Mei­nung nach die Mor­gel­lons-Krank­heit kein psych­ia­tri­sches Krank­heits­bild (Der­ma­to­zo­en­wahn, wört­lich Haut-Tiere-Wahn) wie von der Schul­me­di­zin an­ge­nom­men, son­dern ei­ne Folge­er­kran­kung der Mi­to­chon­dro­pa­thie.

Mitochondrium
Mito­chon­dri­um
Plasmide
Bak­te­ri­um mit chro­mo­so­ma­ler DNA (1) und Plas­mi­den (2)
Morgellons-Faser
Krank­haf­te Fa­ser, wel­che die Mor­gel­lons-Krank­heit aus­löst
Hautläsion
Haut­lä­si­on ver­ur­sa­cht durch Mor­gel­lons

Die Krankheitsentstehung (Patho­ge­ne­se) der Mi­to­chon­dro­pa­thie

Krankhafte Mitochondrien ent­ste­hen durch eine Schä­di­gung der mi­to­chon­dria­len DNA. Mi­to­chon­dri­en ver­fü­gen über eine ei­ge­ne dop­pel­kreis­för­mi­ge DNA, die so­ge­nann­te mi­to­chon­dria­le DNA (mtDNA). Dar­auf sind vor al­lem die Erb­in­for­ma­tio­nen für die Struk­tur und Re­pro­duk­tion der Mi­to­chon­dri­en und der mi­to­chon­dria­len En­zy­me ent­hal­ten. Die mtDNA liegt nicht ge­schützt, son­dern frei und völ­lig ohne wei­te­re Um­man­te­lung in­ner­halb der Mi­to­chon­dri­en vor. Des­halb kann sie, im Ge­gen­satz zur DNA im Zell­kern (nu­kleä­re DNA, Erb­gut), die auf His­to­ne ge­wi­ckelt und in Chro­mo­so­men ver­packt ist, durch Fremd­ein­flüs­se we­sent­lich schnel­ler und stär­ker ge­schä­digt wer­den.

Als Fremdeinflüsse, wel­che die mtDNA schä­di­gen kön­nen, sind fol­gen­de Aus­lö­ser nach­ge­wie­sen:

  • Toxine: Chemikalien, syn­the­ti­sche Phar­ma­zeu­ti­ka, Pes­ti­zi­de, In­sek­ti­zi­de, Ab­gase, Schwer­me­tal­le, Nano­par­ti­kel, Strah­len­ein­wir­kun­gen, My­ko­to­xi­ne (Pilz­gif­te) usw.
  • Stoffwechselendprodukte: Freie Sauer­stoff- und Stick­stoff-Ra­di­ka­le
  • Zellwandfreie Erregerfor­men: Vi­ren, Bak­te­ri­en, Pil­ze, Pro­to­zo­en, die vom Im­mun­sys­tem nicht er­kannt wer­den
Durch die Schädigung der mtDNA kann als Fol­ge ein so­ge­nann­ter ge­ne­tisch mo­di­fi­zier­ter (Mi­kro)Or­ga­nis­mus (GMO) ent­ste­hen, der funk­tio­nal mit ei­nem phy­sio­lo­gi­schen Mi­to­chon­dri­um nichts mehr ge­mein­sam hat. Hef­ten sich Plas­mi­de** an der ge­schä­dig­te mtDNA an, ent­steht ein GMO (Er­re­ger ähn­lich ei­ner Mi­kro­be) und die be­fal­lene Zel­le wird zum An­ti­gen. Bei der Zell­tei­lung (Mito­se) gibt die be­fal­le­ne Zel­le die GMO-Kon­stel­la­ti­on an die Toch­ter­zel­le wei­ter, das An­ti­gen ver­mehrt sich und brei­tet sich sys­te­misch im Kör­per aus. Ent­we­der ent­ste­hen Mor­gel­lons oder die An­ti­ge­ne in­du­zie­ren ge­webe- oder or­gan­spe­zi­fi­sche Ent­zün­dungs­pro­zes­se. Mu­tiert die be­fal­le­ne Zel­le zu ei­nem Auto­an­ti­gen, in­du­ziert dies eine Auto­an­ti­kör­per-Reak­tion und ei­nen Auto­im­mun­pro­zess − das Im­mun­sys­tem be­ginnt, den Kör­per zu be­kämp­fen und zu zer­stö­ren, es ent­steht eine Auto­im­mun­er­kran­kung. Ent­ar­tet die be­fal­le­ne Kör­per­zel­le, ent­steht ein bös­ar­ti­ger Tu­mor (Krebs).

**Plasmide
Autonom replizierende ring­för­mige DNA-Mo­le­kü­le, die in Bak­te­ri­en und Ur­bak­te­ri­en vor­kom­men. Die Plas­mi­de hef­ten sich an eine ge­schä­dig­te mtDNA an und ver­än­dern sie (mtDNA-Mo­di­fi­ka­ti­on).

Meine Behandlung der Mitochon­dro­pa­thie

Aufgrund der Komplexität der Krank­heits­ur­sa­chen und Be­las­tun­gen nimmt die Thera­pie­dauer ei­ni­ge Wo­chen in An­spruch, wo­bei sich die an­schlies­sen­de Be­hand­lung zur Re­ge­ne­ra­tion in der Re­gel über meh­re­re Mo­na­te er­streckt.

Die Vorteile und Ziele mei­ner Be­hand­lung

Für all meine Behandlungen gilt, dass keine syn­the­ti­schen Me­di­ka­men­te ein­ge­setzt wer­den. Jene Prä­pa­ra­te kön­nen zu Funk­tions­stö­run­gen im Kör­per füh­ren und spä­te­re re­zi­di­ve Er­kran­kun­gen oder Neu­er­kran­kun­gen mit sich brin­gen.

Mein Ziel ist es, die krank­heits­aus­lö­sen­den Ur­sa­chen kon­se­quent zu eli­mi­nie­ren so­wie:

  • Die Anregung der mtDNA-Re­pa­ra­tur und die Wie­der­her­stel­lung der phy­sio­lo­gi­schen Funk­tio­nen der Mi­to­chon­dri­en und Kör­per­zel­len
  • Die krankhaften Vorgänge im Kör­per des Pa­ti­en­ten zu be­sei­ti­gen
  • Die Regeneration der Mi­to­chon­dri­en und Kör­per­zel­len an­zu­re­gen und zu för­dern
  • Körperschonende und gut ver­träg­liche Be­hand­lun­gen ohne un­an­ge­nehme Ne­ben­wir­kun­gen durch­zu­füh­ren
Die Erfolge meiner Behandlun­gen sind deut­lich bes­ser, als Sie sich vor­stel­len kön­nen (auch bei Mi­to­chon­dro­pa­thie).

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