Kompetenz − Krebs / bösartiger Tumor, Metastasen

Die Bezeichnung Krebs ist ein Sammel­be­griff für die Gruppe der bös­arti­gen Tumor­krank­hei­ten. Ihr ge­mein­sames Merk­mal ist die un­kon­trol­lier­te Tei­lung von Kör­per­zel­len, die inva­siv ge­sundes Ge­webe ver­drän­gen und da­mit zer­stö­ren. Diese Krebs­zel­len sind im Ver­gleich zu ge­sun­den Kör­per­zel­len ge­ne­tisch ver­än­dert und be­sit­zen anders­artige Eigen­schaf­ten, wo­durch sie sich den nor­ma­len Kon­troll-, Regu­la­ti­ons- und Steue­rungs­mecha­nis­men des Kör­pers ent­zie­hen und sich unge­hem­mt ver­meh­ren.

Typisch für Krebs ist die Bil­dung von Toch­ter­ge­schwuls­ten, den so­genan­nten Meta­sta­sen. Hier­bei lösen sich bös­arti­ge Zel­len von der Ur­sprungs­ge­schwulst (Pri­mär­tumor) und sie­deln sich an ande­ren Or­ten, häu­fig in weit ent­fern­ten Or­ga­nen, an, um dort un­kon­trol­liert weiter zu wach­sen. Die Streu­ung und An­sied­lung von Meta­sta­sen wird als Meta­sta­sie­rung be­zeich­net. So­wohl der Pri­mär­tumor als auch die Meta­sta­sen ver­drän­gen − und zer­stö­ren da­mit − das um­lie­gen­de ge­sunde Ge­webe, wo­durch schliess­lich lebens­be­droh­liche Si­tua­tio­nen ent­ste­hen. Grund­sätz­lich kön­nen alle Ge­webe bzw. Or­gane des mensch­lichen Kör­pers von Krebs­zel­len be­fal­len wer­den.

Die bösartigen Tumoren wer­den fol­gen­der­mas­sen unter­glie­dert:

  • Karzinom bezeichnet einen bös­arti­gen Tumor, der sich vom Epithel (Deck- und Drüsen­ge­webe) ab­lei­tet. Dieser macht einen Gross­teil der Krebs­erkran­kun­gen aus. Bei­spiele sind Brust­krebs (Mamma­kar­zi­nom), Pro­sta­ta­krebs (Pro­sta­ta­kar­zi­nom) und Lun­gen­krebs (Bron­chial­kar­zi­nom).
  • Sarkom bezeichnet einen bös­arti­gen Tumor, der sich aus dem Binde- und Stütz­ge­webe ab­lei­tet und der sich je nach Ur­sprung weiter ein­tei­len läs­st. Bei­spiele sind Osteo­sar­kom (Knochen­krebs), Chon­dro­sar­kom (Knor­pel­gewebe­krebs), Lipo­sar­kom (Fett­gewebe­krebs), Myo­sar­kom (Muskel­gewebe­krebs).
  • Hämatoonkologisches Malignom bezeichnet einen bös­arti­gen Tumor, der sich aus Blut- oder Blut­stamm­zel­len ab­lei­tet und der weiter dif­feren­ziert wer­den kann in Leuk­ämie (Blut­krebs) und Lym­phom (Lymph­drüsen­krebs − Hodg­kin-Lym­phom, Non-Hodg­kin-Lym­phom, Mul­ti­ples Mye­lom / Plas­mo­zy­tom).
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist Krebs eine der grös­sten Epi­de­mien der Mensch­heit. Rund 40 Pro­zent der Men­schen er­kran­ken wäh­rend ihres Le­bens an Krebs. Welt­weit ster­ben jedes Jahr 7.5 Mil­lio­nen Men­schen an einem bös­arti­gen Tumor. In der Schweiz ist dies die zweit­häu­figs­te Todes­ur­sache (ca. 30 Pro­zent).

Krebszelle
Krebs­zelle, ent­artete Zel­le
Metastasen
Meta­sta­sen, Tochter­ge­schuls­te
Krebs
Tumor­wachs­tum
Lungenkrebs
Lungen­krebs, Bron­chial­karzi­nom

Die Krankheitsent­ste­hung von Krebs

Ein bösartiger Tumor ist immer die Folge einer Gen-Muta­tion (Ver­ände­rung der DNA) oder An­eu­plo­idie (Ver­ände­rung der Chro­mo­so­men­an­zahl) in Kör­per­zel­len. Gene die mit der Tumor­ent­ste­hung zusam­men­hän­gen, heis­sen Tumor- oder Krebs­gene. Der­zeit sind mehr als 200 Tumor­gene be­kan­nt.

Nach neusten wissen­schaft­lichen Er­ken­nt­nis­sen ist neben der Gen-Muta­tion auch die Ver­ände­rung der Chro­mo­so­men­an­zahl für die Ent­ste­hung von Krebs ver­ant­wort­lich. In den ver­änder­ten Zel­len lie­gen ein­zel­ne Chro­mo­so­men nicht dop­pelt (di­ploid) vor, wie es bei ge­sun­den Kör­per­zel­len der Fall ist. Bei der An­eu­plo­idie ist das Chro­mo­so­men-Gleich­ge­wicht ge­stört. In den an­eu­plo­iden Zel­len kann ein Chro­mo­som völ­lig feh­len, es liegt nur ein­fach oder mehr als zwei­mal vor. Da die Chro­mo­so­men Trä­ger vie­ler unter­schied­licher Gene sind, führt diese Ano­ma­lie (Ab­weichung) un­wei­ger­lich zu schwer­wie­gen­den Stö­run­gen in der Steue­rung und Re­gu­la­tion der Zell­funk­tio­nen. Durch die An­eu­plo­idie wird die Ent­ste­hung von Krebs und Meta­sta­sen stark be­güns­tigt.

Krebs entwickelt sich meist im Laufe meh­re­rer Jahre, oft über Jahr­zehn­te. Da­mit sich aus einer "ent­arte­ten" Zel­le ein bös­arti­ger Tumor bil­det, müs­sen das Im­mun­sys­tem ge­schwächt sein und viele kör­per­ei­gene Kon­troll­mecha­nis­men, Steuer­ungs- und Re­gu­la­tions­sys­teme um­gan­gen wer­den. Krebs­zel­len be­sit­zen einen ver­änder­ten Stoff­wech­sel (TKTL1) und kön­nen sich un­end­lich oft ver­meh­ren (Krebs­zel­len-Telo­mer­ase, KZTM), was sie prak­tisch un­sterb­lich macht. Hier­durch wer­den sie auto­nom, ver­meh­ren sich un­gehem­mt, ver­drän­gen das um­lie­gende funk­tions­fäh­ige Ge­webe und zer­stö­ren es da­mit. Die Ent­ste­hung von Krebs ist ein kom­plex zusam­men­hän­gen­der Mehr­stu­fen­pro­zess, der durch ein ge­schwäch­tes Im­mun­sys­tem, Tumor­gen-Muta­tio­nen und/oder An­eu­plo­idie, ver­änder­ten Zell­eigen­schaf­ten und zu­neh­men­der Zeit­dauer an In­ten­si­tät ge­win­nt.

Bekannte Faktoren, die einen bös­arti­gen Tumor be­güns­ti­gen, sind Wohn- und In­dus­trie­gif­te, Um­welt­belas­tun­gen, syn­the­ti­sche Phar­ma­zeu­tika, Nah­rungs­mit­tel­zusatz­stof­fe, Schim­mel­pilze, be­stim­mte Vi­ren und Bak­te­ri­en, ra­dio­ak­tive Strah­lung, er­höhte UV-Strah­lung, Stress und Leis­tungs­druck. Neuste medi­zini­sche Stu­di­en be­le­gen, dass Funk­tions­stö­run­gen der Mito­chon­drien (Mito­chon­dro­pathie) eine im­mer ent­schei­den­dere Rol­le bei der Ent­ste­hung von Krebs und ins­be­son­dere von Meta­sta­sen spie­len.

Brustkrebs
Brust­krebs, Mamma­kar­zi­nom
Hautkrebs
Malignes Mela­nom, schwar­zer Haut­krebs
Krebszelle
Krebs­zelle, ent­arte­te Zel­le
Metastasen
Meta­sta­sen, Toch­ter­ge­schuls­te

Meine Krebs-Behand­lung

Aufgrund der Komplexität der Krebs-Ur­sachen und Be­las­tun­gen nim­mt die Thea­pie­dauer ein­ige Wochen in An­spruch, wo­bei sich die an­schlies­sen­de Be­hand­lung zur Re­ge­nera­tion in der Regel über meh­re­re Mona­te er­streckt.

Bei Patienten, die mit Chemo- und Strah­len­thera­pie be­han­delt wur­den, sind auf­grund to­xi­scher Rück­stände im Kör­per län­gere Be­hand­lungs­zei­ten zu er­war­ten. Die Elimi­nie­rung der to­xi­schen Rück­stände und die Neu­tra­li­sie­rung dieser ag­gres­siven Be­hand­lun­gen nim­mt einige Zeit in An­spruch. Wurde der Tumor ope­ra­tiv ent­fernt, tritt eine schnel­lere Ge­ne­sung ein.

Die Vorteile und Ziele mei­ner Krebs-Be­hand­lung

Für meine alter­nativ­medizi­nische Krebs-Thera­pie gilt, dass keine syn­the­ti­schen Medi­ka­men­te ein­ge­setzt wer­den. Jene Prä­para­te kön­nen zu Funk­tions­stö­run­gen im Kör­per führen und spä­tere rezi­dive Er­kran­kun­gen oder Neu­erkran­kun­gen mit sich brin­gen.

Mein Ziel ist es, die krank­heits­aus­lösen­den Krebs-Ur­sa­chen kon­se­quent zu elimi­nie­ren sowie:

  • Die Behandlung von Krebs als Ganz­körper­krank­heit (keine Be­schrän­kung aus­schliess­lich auf den lokalen Tumor).
  • Eine körperschonende Vernich­tung des Tumors und sämt­licher Krebs­zel­len ohne un­ange­nehme Neben­wir­kun­gen wie Haar­ausfall, Mü­dig­keit, Übel­keit usw. durch­zufüh­ren
  • Die Wiederherstellung eines voll­stän­digen Chro­mo­so­men­satzes (Eu­plo­idie) in den an­eu­plo­iden Zel­len.
  • Die Anregung der Tumor­gen-Repara­tur und Wieder­her­stel­lung des phy­sio­logi­schen Zell­stoff­wech­sels (Nobel­preis 2006, US-For­scher Fire und Mello, epi­gene­tische RNA-Inter­fe­renz).
  • Die Wiederherstellung des phy­sio­logi­schen Im­mun­sys­tems und der phy­sio­logi­schen Kon­troll-, Re­gu­la­tions- und Steuer­ungs­mecha­nis­men im Kör­per des Pati­en­ten, da­mit die Krebs­zel­len er­kan­nt und be­sei­tigt wer­den kön­nen.
Fallbeispiele Haut­krebs, Brust­krebs und Darm­krebs

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