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Fallbeispiel − Polymyalgia rheumatica (Weich­teil­rheu­ma, Rheu­ma)

Bild Polymyalgia rheumatica Eine Patientin (57 Jahre) stellte sich mit Poly­my­al­gia rheu­ma­ti­ca (rheu­ma­ti­scher Viel­mus­kel­schmerz) bei mir in der Pra­xis vor. Die Pa­ti­en­tin klagte über starke Schmer­zen und Stei­fig­keit im Schul­ter-, Ober­schen­kel- und Becken­gür­tel­be­reich, die wäh­rend der Nacht und am frü­hen Mor­gen be­son­ders in Er­schei­nung tra­ten. Mitt­ler­weile würde sie die re­gel­mässi­gen Cor­ti­son­be­hand­lun­gen schlecht ver­tra­gen, zu­dem brach­ten diese über ei­nen Zeit­raum von zwei­ein­halb Jah­ren keine Bes­se­rung, be­rich­tete die Pa­ti­en­tin.

Therapie-Erfolg: Die gesamte Rheuma-The­ra­pie er­streck­te sich über elf Mo­na­te. Fünf Mo­nate nach The­ra­pie­be­ginn trat eine we­sent­liche Bes­se­rung der Poly­my­al­gia rheu­ma­ti­ca (Weich­teil­rheu­ma, Rheu­ma) ein. Die Mus­kel­schmer­zen lies­sen nach und die Me­di­ka­men­ten­menge konnte deut­lich ver­rin­gert wer­den. Nach elf Mo­na­ten wa­ren die Mus­kel­schmer­zen so ge­ring, dass auf Me­di­ka­men­te ver­zich­tet wer­den konnte. Der Ent­zün­dungs­para­me­ter CRP (C-reak­ti­ves Pro­tein) senkte sich auf ei­nen Nor­mal­wert. Wei­tere Krank­heits­schübe und -rück­fäl­le blie­ben aus.