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Fallbeispiel − Lupus erythematodes (Kollagenose, Rheuma)

Bild Lupus erythematodes Eine Patientin (56 Jahre) stellte sich mit Lu­pus ery­the­ma­to­des (Wolfs­röte, Schmet­ter­lings­flech­te), der seit 3.5 Jah­ren be­stand, bei mir in der Pra­xis vor. Die Pa­ti­en­tin be­rich­te­te über Fie­ber, Mü­dig­keit, un­ge­woll­ten Ge­wichts­ver­lust und star­ke Mus­kel­schmer­zen. Zu­dem hat­te sie ei­nen sicht­baren Haut­aus­schlag an der Nase und den Wan­gen (schmet­ter­lings­för­mi­ge Rö­tung). Vor vier Mo­na­ten ent­stand eine Lun­gen­ent­zün­dung mit star­ken atem­ab­hän­gige Schmer­zen, wel­che die Er­kran­kung im­mer un­er­träg­li­cher macht. Die re­gel­mässi­gen Be­hand­lun­gen mit Anti­bio­tika und Kor­ti­son wir­ken mitt­ler­weile aus­schliess­lich ne­ga­tiv und ver­schlim­mern die Be­schwer­den, er­klär­te sie.

Therapie-Erfolg: Drei Monate nach The­ra­pie­be­ginn bes­ser­ten sich die Schmer­zen beim At­men we­sent­lich, die Lun­gen­ent­zün­dung bil­dete sich deut­lich zu­rück (Tho­rax­sono­gra­phie, Ultra­schall­unter­su­chung des Brust­korb­raums). Zu­dem fühl­te sich die Pa­ti­en­tin all­ge­mein vi­ta­ler, das Fie­ber und die Mü­dig­keit wa­ren ab­ge­klun­gen. Der Lu­pus klang nach acht­zehn Mo­na­ten The­ra­pie voll­stän­dig ab, al­le Sym­pto­me hat­ten sich auf­ge­löst. Wei­tere Krank­heits­schübe und Krank­heits­rück­fäl­le (Re­zi­di­ve) blie­ben aus.