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Fallbeispiel − COPD mit Lun­gen­em­phy­sem

Bild Lunge Ein Patient (77 Jahre) stellte sich mit ei­ner COPD (chro­nisch-ob­struk­ti­ve Bron­chi­tis) und ei­nem Lun­gen­em­phy­sem (Über­blä­hung der Lun­gen­bläs­chen) in mei­ner Pra­xis vor. Der Pa­ti­ent er­klär­te, dass er seit fünf Jah­ren an zu­neh­men­der Be­las­tungs­atem­not lei­det. Zu­dem gab er an, dass die Atem­not (Dys­pnoe) seit neun Mo­na­ten auch bei Ruhe be­steht und er auf re­gel­mässige Sauer­stoff­zu­fuhr an­ge­wie­sen ist.

Therapie-Erfolg: Die Therapie er­streck­te sich über ei­nen Zeit­raum von acht Mo­na­ten, in de­nen zum ei­nen die COPD aus­heil­te und zum an­de­ren die Lun­gen­bläs­chen (Al­veo­len) re­ge­ne­rier­ten.
Innerhalb der ersten Monate rege­ne­rier­ten die Schleim­häute der Bron­chi­en, wor­auf­hin der Pa­ti­ent re­gel­mässig Schleim ab­hus­te­te und sich die Ver­en­gung in den Bron­chi­en löste. Fünf Mo­na­te nach The­ra­pie­be­ginn kam es zum Ab­klin­gen der COPD, wel­che an­schliess­end nicht mehr auf­ge­tre­ten ist. Zu­dem wurde auf die Sauer­stoff­zu­fuhr ver­zich­tet.
Zwei Monate später unterzog sich der Pa­ti­ent ei­ner Lun­gen­funk­tions­prü­fung. Die durch­ge­führ­te me­di­zi­ni­sche Un­ter­su­chung er­gab Lun­gen­werte im Norm­be­reich. Das Er­geb­nis der Lun­gen­funk­tions­prü­fung wurde durch bild­ge­ben­de Ver­fah­ren be­stä­tigt. Der letzte Mo­nat der al­ter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen The­ra­pie wurde zur nach­hal­ti­gen Re­ge­ne­ra­tion der Atem­wege und des Lun­gen­ge­we­bes auf­ge­wen­det.